Zeitzeugenvortrag zum Holocaust
- vor 2 Tagen
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Geschichte greifbar machen: Zeitzeugenberichte und Exponate an der Karl-Dehm-Schule
Am Donnerstag, den 12.03.2026, erlebten die Abschlussjahrgänge der Karl-Dehm-Schule eine Geschichtsstunde der besonderen Art. Während die Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) bereits fester Bestandteil des Lehrplans ist und die Klassen die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg besuchten, bot dieser Vormittag die Gelegenheit, das Wissen auf einer persönlichen Ebene zu vertiefen.
Der Buchautor und Content-Creator Louis Pawellek nahm die Lernenden mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit. Mit einer Mischung aus fundiertem Wissen, zahlreichen Fotos und Originalexponaten vermittelte er schülergerecht und gut verständlich die grausamen Geschehnisse in den Konzentrationslagern – von der Ankunft der Menschen über die Selektionen bis hin zu den medizinischen Experimenten.
Stimmen gegen das Vergessen
Besonders bewegend waren die Video-Interviews mit Überlebenden des Holocaust, die Herr Pawellek in den vergangenen Jahren persönlich geführt und aufgezeichnet hat. Durch seine wertvolle Arbeit bleiben die Erinnerungen und mahnenden Worte dieser Zeitzeugen greifbar und für nachfolgende Generationen präsent.
Geschichte zum Anfassen
Vor und nach dem Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die seltene Gelegenheit, Originalexponate aus nächster Nähe zu betrachten. Stücke von Stacheldraht und Mauern, authentische Briefe sowie Arbeitsausweise machten das Unvorstellbare ein Stück weit begreifbarer. Im Anschluss nahm sich Herr Pawellek viel Zeit, um die Fragen der Lernenden zu beantworten und in den gemeinsamen Austausch zu gehen.
Wir danken Herrn Pawellek herzlich für diesen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und für die einprägsamen Berichte jener Menschen, deren Schicksale wir heute kaum in Worte zu fassen vermögen.
Text: Stark Bilder: Stark














