Freiwillige Schüler-Fahrt nach Taizé

 für Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe

Was ist Taizé?

Taizé ist ein kleines Dorf im Burgund (Frankreich). Vor etwa 70 Jahren
gründete der Schweizer Roger Schutz dort die Communauté
de Taizé
, eine ökumenische Bruderschaft, die es sich zur Aufgabe
machte, für Frieden und Versöhnung einzutreten.

Seit den 60er-Jahren finden in Taizé Woche für Woche Treffen für junge Menschen aus aller Welt statt. In den Sommermonaten kommen bis zu 5000 Jugendliche nach Taizé, um dort eine Woche zusammen mit den Brüdern der Gemeinschaft zu leben.

Was wird in
Taizé gemacht?

Der Tagesablauf in Taizé folgt einem Rhythmus aus dem gemeinsamen Gebet in der großen Versöhnungskirche, Essen, Arbeitsdiensten und vor allem viel Zeit für den Austausch mit anderen Jugendlichen und zum Nachdenken über sich selbst. Weitere Infos und Eindrücke unter www.taize.fr/de.

Warum als Schulfahrt?

Schule findet in einem engen Takt aus Unterricht und Prüfungen statt und vermittelt dabei reiches Wissen und Kompetenzen. Nachdenken, zur Ruhe kommen, die Frage nach den Zielen im eigenen Leben und auch die Frage nach Gott zu stellen, das ist im Schulalltag nur schwer möglich und in ihrem Alltag finden viele Jugendliche dafür oft auch keine Zeit. Um solchen Fragen Raum zu geben, bieten wir nun in der 9. und 10. Jahrgangsstufe diese Fahrt nach Taizé an.

Wissenswertes

  • Jeweils die erste Schulwoche nach den Osterferien = eine „kleine“ Woche in Taizé mit etwa 500-900 Jugendlichen
  • Unterbringung in einfachen Schlafräumen mit 6-10 Betten

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die

… offen sind für neue Erfahrungen, Begegnungen, Gebet und Gesang,

… einmal zur Ruhe kommen und Kraft tanken wollen,

… keine Scheu vor einfachem Leben haben, …

Organisation und
Ansprechpartner

Frau Beer und Herr Neubert organisieren und leiten die Taizé-Fahrt.    Gerne beantworten sie Fragen zu der Taizé-Fahrt.

 Taizé – Eine Woche voller wertvoller Erfahrungen (Bericht von der Taizé-Fahrt 2017)

Das Leben in Taizé ist einfach und hat deshalb einen besonderen Reiz und Wert. Trotz umfangreichem Programm, wie Andachten (dreimal täglich), Bibeleinführung, gemeinsame Gruppenstunden oder Arbeitseinsätze haben Jugendliche vor allem eins: Zeit für Gespräche und Ruhe, um über das eigene Leben nachzudenken. Darum machten sich Schülerinnen und Schüler der Karl-Dehm-Mittelschule Schwabach mit zwei ihrer Lehrkräfte (Fr. Beer u. Herrn Neubert) auf den Weg, um eine Woche mit vielen anderen Jugendlichen in Taizé zu verbringen. So war es für die Jugendlichen „eine super Erfahrung, weil die Menschen  total offen waren und  man schnell neue Freundschaften geschlossen hatte“. „In Taizé kann man einfach so sein, wie man ist. Man muss sich nicht verstellen. Ich bin froh, dass ich mitgefahren bin. Taizé muss man einfach mal selbst erlebt haben“, war die Meinung der Schülerinnen und Schüler.

Die Zeit zum Nachdenken, einmal zur Ruhe  kommen ohne mediales Dauerfeuer und die Einfachheit erlauben Erfahrungen, die sehr wertvoll für junge Menschen sind. Daher sind alle Teilnehmer/-innen sehr froh und dankbar, dass die Karl-Dehm-Mittelschule den Schülern die Möglichkeit für diese einzigartige, pädagogisch sehr wertvolle Fahrt bietet.