Gegen das Vergessen – ein Ausflug nach Dachau, um Geschichte nicht nur aus Lehrbüchern kennenzulernen

Die drei neunten Klassen und die zehnte Klasse der Karl-Dehm-Schule veranstalteten zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen bzw. GSE-Lehrkräften am Montag, dem 14.11.2016, eine Exkursion, die mit einem vergnüglichen Klassenausflug eher wenig zu tun hatte. Ziel war das Konzentrationslager in Dachau. Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden. Anhand des historischen Geländes, der noch erhaltenen Gebäude sowie diverser Rekonstruktionen wurde die Zeit des Konzentrationslagers und der Nachgeschichte nachvollziehbar. Die vier Klassen wurden jeweils von einem erfahrenen Geschichtslehrer des Josef-Effner-Gymnasiums geführt und mit Informationen versorgt.