Besuch der künftigen Fünftklässler am 12. April 2016

Auch in diesem Jahr besuchten uns die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen, die im nächsten Schuljahr an unsere Schule kommen werden. Willkommen geheißen wurden sie von unserer Konrektorin Frau Barwig und den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5a, die ein Lied zur Begrüßung sangen. Nach einem Rundgang durch das Schulhaus mit Schülern der Klasse 5a und den Schulpaten konnten sich alle bei einem kleinen Imbiss stärken, den die Klassen 9 und 7M mit ihren Lehrerinnen Frau Lieb-Wörner und Frau Jodoin vorbereitet hatten.

 In verschiedenen Workshops konnten die künftigen Fünftklässler ihre neue Schule noch besser kennenlernen. Die Klasse 5a von Frau Sittauer zeigte im Computerraum Lernspiele, mit der 5b von Herrn Pilhofer konnten Versuche zum Wasser durchgeführt werden, die 5gt von Frau Fleischer stellte ihre Arbeitsgemeinschaften vor und Herr Rapke hatte Ballspiele in der Turnhalle vorbereitet.

Nach einer gemeinsamen Pause mit den „Großen“ hieß es wieder Abschied nehmen.

„Jetzt  kennen wir uns schon gut an der Karl-Dehm-Schule aus und freuen uns, wenn wir im Herbst hierher kommen“

war die Meinung vieler Schülerinnen und Schüler.

Text: Heidi Pilhofer, Bilder folgen

Gruppenbild Taizé 2016

Taizé – Fahrt der Karl-Dehm-Mittelschule Schwabach 2016

Die Nachrichten sind seit jetzt schon einigen Jahren voll von Anschlägen und Terror islamistischer Gruppen auf der ganzen Erde. Gleichzeitig wird der Ruf immer lauter, sich auf die christlichen Werte der freien Welt zu besinnen. Leider wissen zu wenige, was ist Christsein eigentlich. Da hilft auch Kommunion, Firmung, Konfirmation und Religionsunterricht oft nicht wirklich weiter. Gerade in Deutschland leben wir praktisch in einer entkirchlichten und entchristlichten Welt.

Also machten sich 13 Schüler/innen und zwei Lehrkräfte nun schon zum dritten Mal auf den Weg in die christliche Communität nach Taizé in Frankreich. In den Gottesdiensten und in den Bibeleinführungen werden biblische Gedanken zum Thema „Christsein“ weitergegeben: Beziehung zu Gott finden, Gebet, Vergebung, Versöhnung, Friede, Solidarität mit allen Menschen, Einfachheit, Wort und Tat, … Das sind nur ein paar Stichworte, die dominieren und den christlichen Glauben greifbar, erlebbar machen.

Was begeisterte unsere Schüler/innen und die noch etwa 2000 anderen anwesenden jungen Menschen ab 15 Jahren so an Taizé, dass sie unbedingt wiederkommen wollen? Das Programm scheint ja nicht sehr attraktiv für junge Leute gestaltet zu sein: Täglich dreimal Gottesdienst mit zehnminütiger Stille; einfache Unterkünfte; einfaches Essen; nachmittags Arbeiten wie WC putzen …

Sie treffen auf Menschen aus der ganzen Welt, erleben Gemeinschaft, finden neue Freundschaften und hören christliche Impulse, die glaubwürdig sind und die das Ziel einer solidarischen und friedlichen Welt vermitteln. Jesus würde wohl sagen, Reich Gottes bauen.

Es waren wieder acht sehr gute Tage voller Eindrücke, Emotionen und positiven Gedanken. Wertvolle Zeit um Inne zu halten, Stille zu erfahren, Gedanken zum eigenen Leben machen zu können und um die Seele „aufzutanken“.

Dies war ein Versuch, die gewonnenen Eindrücke aus Taizé zu beschreiben. Doch eigentlich kann man Taizé nicht beschreiben – Taizé muss man einfach selber erlebt haben!

Text/Bilder: Yvonne Beer, web: J. Schreiber

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Die Römer-Therme in Weißenburg

Ausflugsziel der 6. Klassen zum GSE-Thema „Römer“

(Ein Bericht der 6gt)

Donnerstag, 18. März 2016, 08.30 Uhr: Die Klasse 6gt versammelte sich am Schwabacher Bahnhof. Als alle 20 Schüler da waren, fuhren wir mit dem Regionalexpress eine halbe Stunde lang nach Weißenburg. Dann liefen wir zum Römer-Therme-Museum. Dort wurde uns von Fr. Heckel, unserer Führerin im Museum, erzählt, wie die Römer sich früher gebadet und gewaschen haben. Unter anderem erfuhren wir, wie das Bad geheizt wurde, dass die Frauen mit den Kindern nicht gleichzeitig mit den Männern die Badeanstalt besuchen durften und dass „wichtige Geschäfte“ mit Geschäftspartnern auf etwas anderen Toiletten besprochen wurden, als wir sie heute kennen.

Danach durften wir mit Fr. Heckel unsere eigenen Seifen herstellen. Unsere Hände dufteten noch lange nach dem Workshop nach Lavendel, Orange oder Rose und farblich war keine Seife gleich. Natürlich erklärte uns die nette Dame, dass es damals noch keine Seife gab, sondern dass die Römer und Römerinnen ihren Körper mit duftenden Ölen in der Badeanstalt pflegten. Am Schluss des Museumsbesuches durften wir noch einen Film anschauen, der den Besuch des Museums abrundete. Darin wurde eine Geschichte von zwei Römerinnen erzählt, die so in der Römer-Therme vor vielen Jahren gelebt haben könnten. Eine der beiden verlor im Film ihren einen Ohrring. Dieser wurde während der Ausgrabungen in Weißenburg gefunden und ist nun ein Ausstellungsstück des Museums in Weißenburg.

Daraufhin gingen wir auf einen Spielplatz, auf dem wir eine Stunde Pause hatten und ein Picknick machten. Anschließend liefen wir zur Mogetissa – Therme, einem Hallenbad in Weißenburg, das an den Wänden mit lateinischen Wörtern und Sprüchen verschönert wurde, um an die richtigen Römerthermen von früher zu erinnern. Dort wurde extra für uns früher geöffnet und wir hatten das Bad 1,5 Stunden für uns allein. Es gab neben einem Whirlpool und einem warmen Entspannungsbecken auch ein Dampfbad, ein Schwimmerbecken und ein Nichtschwimmerbecken mit Schaumstoffbooten, auf die man sich setzen konnte. Viel Spaß hatten wir auch in der Rutsche. Nach unserem Aufenthalt im Bad liefen wir wieder zum Bahnhof und fuhren „sauber und entspannt“ wieder nach Schwabach zurück. Insgesamt war dies ein schöner Ausflug, der jedem Spaß gemacht hat. 

Text/Bilder: Steffi Gömmel, Bilder =>